Wie wird CADEMIA programmiert?
CADEMIA ist in Java geschrieben. Es ist flexibel aufgebaut und kann leicht erweitert werden. So können zusätzliche Funktionen modular ergänzt werden.
Ganz analog zu einem Betriebssystem ist CADEMIA eine Plattform, die dem Anwender die Ausführung von integrierten Anwendungen erlaubt. Von Vorteil ist dabei, dass diese Anwendungen gleichartig zu bedienen sind und dass sie untereinander verträglich sind.
Die CADEMIA-Plattform sieht es vor, dass Erweiterungen auch nach der Fertigstellung des CADEMIA-Kerns entwickelt und vollständig integriert werden können. Eine Codierung dieser Erweiterungen direkt im Source von CADEMIA ist jedoch nicht wünschenswert, da dann jeder Entwickler eine spezielle CADEMIA-Version hätte, die mit den anderen "CADEMIAs" nicht mehr kompatibel wäre. Dieser Ansatz würde die Idee einer allgemein verwendbaren Ingenieurplattform reduzieren auf ein Source-Code-Template.
Für die Erweiterung stehen in CADEMIA zwei vollkommen unterschiedliche Konzepte bereit. Versierte Anwender können Makros und Freihandsymbole in der CADEMIA-Kommandosprache entwickeln. Diese Art der Programmierung hat den Vorteil, dass sie leicht zu erlernen und zu beherrschen ist. Von Nachteil ist die relativ langsame Ausführung sowie die eingeschränkten Möglichkeiten der Programmierung.
Anspruchsvolle Erweiterungen werden in Java programmiert und als Plug-In dynamisch zur Laufzeit in CADEMIA eingebunden. Diese Art der Programmierung setzt zwar beim Entwickler gute Kenntnisse in Objektorientierung voraus, dafür gibt es jedoch keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die umgesetzte Funktionalität. Auch die Kern-Entwickler von CADEMIA stellen ihre Softwarelösungen als Plug-In bereit.
1. Erfahren Sie hier generelle Informationen zur Entwicklung von Komponenten für CADEMIA (nur auf englisch verfügbar)
2. Lesen Sie hier, wie man Plug-Ins für CADEMIA entwickelt (nur auf englisch verfügbar)
3. Detailierte Dokumentation aller Java-Klassen (JavaDoc)
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